Lassen sich auch Nosoden aus getrockneter oder eingefrorener Plazenta gewinnen?
Können trotz »Schwangerschaftsvergiftung« (Schwangerschaftstoxikose, Spätgestose, EPH-Gestose) Nosoden hergestellt werden?
Wie gehe ich bei zweieiigen Zwillingen vor?
Wie lange ist das Plazenta-Stückchen in der konservierenden Lösung haltbar?
Wie viel Muttermilch in welcher Form wird für die Herstellung von Muttermilch-Nosoden benötigt?
Kann tiefgefrorene Muttermilch für die Nosodenherstellung benutzt werden, wenn keine Milch mehr gebildet wird?
Wie gehe ich bei der Probenahme der Nabelschnur vor?
Wie gehe ich bei der Probenahme von Nabelschnurblut vor?
Weitere Fragen
Der klassische Nosoden-Herstellungsprozeß greift auf die »ursprüngliche« Plazenta als Ausgangsmaterial zurück. Problemlos kann aber auch ein Stück einer eingefrorenen Plazenta verarbeitet werden, als Richtwert empfehlen wir eine gefrorenen Lagerung von bis zu drei Monaten. Auch die getrocknete Plazenta können wir als Ausgangsmaterial für die Nosoden-Herstellung verwenden. Es gibt allerdings keine Untersuchungen oder Beobachtungen, ob die Wirksamkeit der Nosoden aus der getrockneten Plazenta von der Wirksamkeit von Nosoden, die aus der ursprünglichen Plazenta hergestellt wurden, in irgendeiner Weise differiert.
Der Begriff Schwangerschaftsvergiftung für Gestosen beruht auf falschen Vorstellungen über die Ursachen und ist veraltet. Heute spricht man von Gestosen. Eine Spätgestose im letzten Drittel der Schwangerschaft kann sich als sogenannte Präeklampsie, Eklampsie oder HELLP-Syndrom darstellen und schwere, für Mutter und Kind lebensbedrohliche Komplikationen auslösen. Leitsymptome sind Bluthochdruck (Hypertonie), Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) und Eiweißausscheidung mit dem Urin (Proteinurie). Keines der Symptome hat aber Auswirkung auf die Qualität der Nosoden. Daher können auch bei Auftreten einer Gestose Nosoden hergestellt werden.
Man kann die Plazentas der beiden Kinder nicht wirklich unterscheiden und sicher zuordnen. Die einzige Möglichkeit wie die Hebamme die Plazentas unterscheiden kann ist, wenn das erste Baby abgenabelt ist, den »Rest« der Nabelschnur, die noch an der Plazenta hängt, mit einer Klemme oder Ähnlichem zu kennzeichnen. Wir empfehlen von jeder Plazenta die Nosoden herstellen zu lassen. Sie benötigen daher für den Versand auch zwei Gefäße.
In unserem Glasgefäß mit der konservierenden Lösung ist das Plazenta-Stückchen lichtgeschützt und bei Raumtemperatur mindestens 3 Monate haltbar.
Für die Herstellung der Muttermilchnosoden in der D-Potenz benötigen wir 10 Tropfen, für die Herstellung in der C-Potenz 1 Tropfen Muttermilch. Wir empfehlen die Muttermilch möglichst früh in der Stillzeit zu gewinnen, da die erste Milch besonders reichhaltig an »Informationen« für das Immunsystem ist. Die Milch wird am besten aufgefangen, nachdem schon etwas Milch geflossen ist.
Muttermilch kann in einem Tiefkühlgerät bei -19 Grad Celsius problemlos 6 Monate aufbewahrt werden, sodass Sie diese Milch zur Herstellung noch verwenden können. Wichtig: Sofort nach dem Auftauen die benötigte Tropfenzahl in unser vorgefülltes Gefäß geben.
Für die Nabelschnurnosode benötigt man - analog zur Plazentanosode - ein etwa erbsengroßes Stück der Nabelschnur. Das Nabelschnurstück wird direkt in das dafür vorgesehene Gefäß gegeben.
Das Nabelschnurblut nimmt Ihre Hebamme möglicht bald nach der Geburt, am besten nach Durchtrennung der Nabelschnur, ab. Es genügen 1 bis max. 10 Tropfen - auf die Menge kommt es nicht an. Am besten gibt Ihre Hebamme die Bluttropfen direkt in das dafür vorgesehene Gefäß.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine Email an info@plazentanosoden.de oder rufen Sie uns an: +49-(0)7651-933880, oder gebührenfrei aus Deutschland unter 0800-37586535, wir beantworten gerne Ihre Fragen und freuen uns über Ihr Interesse!
Produziert von Thomas Borghoff