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Muttermilchnosoden (Lac Humanum)

Begrifflichkeiten

Lac humanum masculinum:
Milch der Mutter, die einen Sohn geboren hat

Lac humanum femininum:
Milch der Mutter, die eine Tochter geboren hat

Synonym: Frauenmilch (Lac maternum)

Allgemein

Muttermilch-Nosoden sowie alle anderen homöopathischen Milch-Mittel (wie z.B. Lac caninum »Hundemilch«) haben ein besonderes Verhältnis zu Milch: Typisches Einsatzgebiet ist z.B. die Milch-Unverträglichkeit. Milchabneigung ist ein weiteres Symptom, das für die Anwendung homöopathischer Milch-Mittel spricht. In einigen Fällen kann aber auch ein stark ausgeprägtes Milchverlangen ein Hinweis auf den sinnvollen Einsatz eines Milch-Mittel sein. Ein weiteres Nahrungsverlangen wohl aller homöopathischer Milch-Mittel ist das nach Salz.

Beschwerden der weiblichen Brust

Wahrscheinlich alle homöopathischen Milch-Mittel haben folgende Beschwerden der weiblichen Brust im Arzneimittelbild:

  • Brustschwellung (vor der Regelblutung)
  • Brustspannung (vor der Regelblutung)
  • Brustschmerzen (vor der Regelblutung)
  • Brustknoten/-verhärtung (vor der Regelblutung)
  • Entzündung der Brustdrüse (Mastitis)
  • versiegende Milch

Andere Anwendungsgebiete

Bei Beschwerden nach oder seit dem Abstillen hat sich mehrfach der erfolgreiche Einsatz von Lac humanum bestätigt, unabhängig davon, ob das Abstillen problematisch war oder nicht. Nicht-Gestilltsein hingegen oder Probleme beim Abstillen sind isoliert betrachtet kein ausreichender Anwendungsgrund für Muttermilch-Nosoden.

Ein weiteres allgemeines Milch-Merkmal aus homöopathischer Sicht ist eine zu häufige und zu reichliche Menstruation.

Speichelfluss im Schlaf, ein Kloßgefühl im Hals und Mangel an Lebenswärme scheinen ebenfalls Milch-Symptome zu sein.

Andere Milch-Mittel

Auffallend bei allen Milch-Mitteln ist, dass sie hilfreich sind bei Beschwerden durch den Tod der milchgebenden Spezies, also Lac caninum (Hundemilch) bei Beschwerden durch den Tod eines Hundes, Lac felinum (Katzenmilch) bei Beschwerden durch den Tod einer Katze.

Aus diesem Grund stellen wir auf Wunsch auch aus der Milch aller Haus- und Schmusetiere Nosoden her. Zu den Details dieser Nosoden kontaktieren Sie uns bitte direkt.

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In der Literatur beschriebene Anwendungsgebiete für Muttermilch-Nosoden (Lac Humanum)

Literaturhinweise finden Sie auf unserer Seite »Literatur«.

Körper

Atemwege: Husten mit schleimigen Auswurf, dann trocken. Auswurf (Sputum) schmeckt metallisch. Wunder Schmerz der Luftröhre (Trachea) beim Husten.

Augen: Tränenfluss linksseitig. Gefühl, als ob ein kühler Wind ins Auge bliese. Schmerz wie von Sand.

Brust: Scharfe, stechende Schmerzen vom Brustbein (Sternum) zum Rücken, von der Achsel nach unten. Zusammenschnüren unter der linken Brust beim Erwachen, erstreckt sich zur rechten Lunge und zur Luftröhre. Brüste vor der Menstruation geschwollen, gespannt und schmerzhaft. Beschwerden beim Abstillen.

Daumen: Unruhe mit Daumenlutschen beim Kind.

Extremitäten: Ungeschickt, Steifheitsgefühl, steife Knie im Bett, unruhige Füße ab 14 Uhr, wackliges Gefühl in der rechten Hüfte. Ischialgie rechts, Verschlechterung durch Liegen auf der schmerzhaften Seite, Besserung durch Gehen und Sitzen, Fußsohlen weich und schwammig, als ob sie zu lange im Wasser gewesen wären, kein Gefühl darin. Gänsehaut am rechten Bein. Pickel an der Innenseite beider Oberschenkel.

Geschlechtsorgane (männlich): Vermehrtes Sexuelles Verlangen.

Geschlechtsorgane (weiblich): Starke Menstruation, schwarzes oder tiefrotes Blut, Scharfer Schmerz der Eierstöcke in der zweiten Zyklushälfte. Vermehrtes Sexuelles Verlangen.

Gesicht: Mundwinkel wund und eingerissen, Hitzewallungen. Gefühl, der Kiefer sei ausgerenkt.

Harnorgane: Urin tiefgelb, starker Geruch.

Herz: Herzklopfen im Bett, Gefühl von Herzbeklemmung.

Innerer Hals: Klarer, klebriger Schleim läuft die Kehle hinunter. Kitzelgefühl, morgens Gefühl eines Klumpens. Stechende Halsschmerzen beim Erwachen und beim Nichtschlucken.

Kopf: Schweregefühl, Gefühl, als ob das Gehirn doppelt sei, drückende und bestehende Schmerzen, bevorzugt linksseitig. Als ob ein elastisches Band zwischen den Ohren gespannt sei.

Magen: Rülpsen und Aufstoßen mit einem Gefühl von Schwere im Magen, besser durch heiße Getränke.

Abdomen, Rektum: Aufgebläht, besonders nach dem Essen. Beim Erwachen scharfer Stich durch die Bauchmitte. Starke Darmbewegungen.

Mund: Wundheit an Zungenspitze oder -rand. Blutblase der Schleimhaut.

Nase: Einseitiger Schnupfen, klar und mild. Verstopfung linksseitig. Hitze und Trockenheitsgefühl wie von Pfeffer.

Ohren: Linksseitige Schmerzen.

Rücken: Nackensteifigkeit beim Erwachen, kann den Kopf nicht vollständig nach rechts drehen. Knirschen im Nacken. Steifheit der Rückenmuskulatur am unteren Rand der Schulterblätter, druckempfindlich und wie wund. Beim Atmen scharfer Schmerz in der Rückenmitte.

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Körperliche Zustände

Angst: Angstzustände, Depression und Zustand nach Brustamputation (Ablatio mammae).

Appetit: Vermehrt, Verlangen nach Süßigkeiten, kohlenhydrathaltigen Speisen, Brei, Salz, Speck, Abneigung gegen Suppe. Durst vermehrt, besonders auf heiße Getränke. Abneigung gegen oder Verlangen nach Milch.

Ekzem: Chronisches Ekzem.

Fieber, Frost, Schweiß: Hitzewallungen aufsteigend, an Oberkörper und Gesicht. Abends 19 Uhr Hitzegefühl in Wellen.

Infektanfälligkeit

Menstruation: Prämenstruelles Syndrom, prämenstruelle Erkrankung der Brustdrüse (Mastopathie)

Schlaf: Nachmittags und morgens schläfrig, abends hellwach, sehr spätes Einschlafen. Kurzes Erwachen um 4 Uhr.

Träume: farbig und lebhaft. Von Babys, spielenden Kindern, Tieren, von der eigenen Familie und Freunden. Von Unglück, Krieg, einstürzende Mauern, herabfallen von Brücken.

Schwindel: Wie betrunken, Verschlechterung durch Beugen und Aufstehen, Gefühl zu schweben, aber von Stricken gehalten zu werden.

Unruhe: Unruhe mit Daumenlutschen.

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Geist und Gemüt

Spannungsfeld zwischen den Wünschen nach Versorgt werden und nach Unabhängigkeit. Gleichgültigkeit gegen alles, gegen das Leid anderer, Gefühl der Distanz und Isolation. Nichts erscheint wichtig genug, verlangsamte Reaktion, muss sich aufrütteln, Impuls zu anderen frech zu sein, sie zu ärgern; schnippisch, kritisch, antwortet bissig. Verwirrt, Vergisst was er gelesen hat, weiß nicht mehr die richtige Schreibweise, Fehlhandlungen, kann Entfernungen nicht richtig einschätzen. Fühlt sich gespalten, Wechsel von Zuneigung und Gleichgültigkeit, Wunsch nach Gesellschaft und nach Alleinsein. Schmutz und Unordnung stören. Beschwerden durch den Tot der Mutter oder Großmutter, besonders wenn dies während der eigenen Schwangerschaft passiert. Bei Kindern Daumenlutschen, Nägelbeißen, demonstrative Abneigung die Mutter oder gegen den Schnuller; frühreifes Verhalten. Bei Erwachsenen Mangel an Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Angst vor Brustkrebs. Angst um die eigenen Kinder, Mangel an mütterlichem Instinkt.

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Allgemeine Modalitäten

(Modalitäten: Zeitpunkte oder Umstände, zu denen eine Verbesserung oder eine Verschlechterung der Beschwerden zu beobachten ist)

Verschlechterung der Beschwerden morgens nach dem Erwachen und durch Alkohol, Milch.

Verbesserung der Beschwerden durch Trinken, heiße Getränke, Koitus.

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Telefon-Kontakt

Alle Fragen rund um das Thema Nosoden beantwortet Ihnen das Team der Stadt-Apotheke in Titisee-Neustadt:
+49 7651 93388 0

oder kostenfrei für Deutschland:
0800 37586535

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C- oder D-Potenzen?

Was ist der Unterschied zwischen C- und D-Potenzen? Die Antwort auf diese und andere Fragen finden Sie in unseren FAQs.

Eigenblutnosoden

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der Website unseres »Stammhauses« der Stadtapotheke in Titisee-Neustadt.

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